Mit dem neuen Mercedes CLS 400 und 63 AMG Shootingbrake unterwegs im Süden Englands – X218 (VIDEO)

Es war wieder einmal Reisezeit bei fünfkommasechs – zwar schon seit einigen Wochen bekannt, doch letztendlich kommt es dann doch wieder schneller als man denkt und zack sitzt man im Flugzeug und fiebert dem Ort entgegen an den man sich schon lange Zeit gewünscht hat.
Diesmal ging es nach London, bzw. in den Süden Englands um den “most british” Wagen (aufs Design bezogen) aus dem Schwabenland sehen und auch fahren zu dürfen, den neuen CLS.

Ja Ihr habt richtig gelesen, die im Jahr 2010 als zweite Generation der so genannten “CLS-Klasse” eingeführte Baureihe 218 hat am vergangenen Wochenende die Premiere ihrer MOPF erfahren.

Für mich – Dreikommanull – war und ist der CLS schon immer ein sehr faszinierender Wagen gewesen, auch als die erste Generation noch als seriennahe Designstudie auf der IAA 2003 das Licht der Öffentlichkeit auf sich zog und gleich auch eine völlig neue Fahrzeuggattung erschuf. Die der großen viertürigen Coupés.
Gleichwohl bin ich aber noch nie einen CLS gefahren, doch das änderte sich glücklicherweise am vergangenen Wochenende sehr rasant und der Herr Kollege Fünfkommasechs war auch noch mit von der Partie. Zum Glück, denn nur so konnten wir unsere 16 Stunden mit dem neuen CLS (auf zwei Tage verteilt) auf Zelluloid bannen und nach dem aufwendigen Schnitt des Herrn Kollegen nun auch präsentieren.

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Man muss keine neuen Mercedes mögen, man darf aber und vor allem sollte man. Denn auch die alten Schätze die wir sonst so verehren und anbeten waren einmal nagelneue Autos und zeigten in ihrer Zeit die Zukunft auf.

Das Heute ist das Morgen!

Doch wo waren wir eigentlich?
Nach der Ankunft in Heathrow ging es gleich zur Weltpremiere der neuen Designikone aus Stuttgart, genauer gesagt in eine Art Galerie in einem angesagten Viertel in Downtown London. Nach der Produktpräsentation durch die CLS-Produktmanagerin konnten wir endlich hinter dem Volant unseren hyazinthroten CLS 400 Shootingbrake Platz nehmen.
Etwas mulmig war mir durchaus zumute durch den hektischen und sehr dichten Großstadtverkehr Londons zu fahren mit einem Auto dass das Lenkrad auf der falschen Seite hatte für eine Stadt in der auf der (für mich) falschen Seite gefahren wurde.

Eigentlich bleibt mir nicht viel zu sagen, wir wollen euch nicht mit den Volumenangaben zu Türtaschen oder dem Handschuhkasten langweilen und auch nicht mit Verbrauchsangaben (die ohnehin nie mit der Realität übereinstimmen) nerven. Unser Anliegen ist, das Ihr euch für einen kurzen Moment zu uns ins Auto verirrt, auch wenn euch der Wagen nicht zusagen sollte, dabei dann auch noch vergesst das Ihr nur einen Film schaut. Es geht darum ein paar Momente mit euch zu teilen!

Eines bleibt am Ende aber dennoch zu sagen, der neue 3,5 Liter Bi-Turbo V6 Motor im CLS 400 ist wirklich eine Wucht. Sehr ordentlicher An- und Durchzug und zudem noch ein eher V8-typischer Sound. So stelle ich mir einen großen modernen Motor vor. (zumindest solange der neue Reihensechszylinder noch auf sich warten lässt)
Klare Sache auch das der CLS 63 AMG S-Modell 4matic noch ein, zwei Schippen obendrauf legt. Er ist schon fast ein anormales Auto, das fängt mit dem Starten des Triebwerks an – man möchte es im Grunde den ganzen Tag machen… ja ich könnte damit problemlos einen Tag verbringen, geht über den Anzug wenn man einmal mittelschwer beschleunigt oder die beeindruckte Funktionalität des RaceStart (gerne auch als Launch-Control bezeichnet). Wir haben das noch nie zuvor ausprobiert und habe es auch nur zweimal gemacht, es ist einfach etwas für eine Startbahn eines Flughafens, denn es macht süchtig und man möchte nicht nach schon 5 Sekunden wieder aufhören müssen weil man bereits an den 140 Km/h kratzt.

Der Wagen dürfte sich mit Fug und Recht als neuer “the Hammer” aus Affalterbach bezeichnen lassen, zumal in diesem Blechgewandt wie es der CLS mit sich trägt.

Zur neuen Lichtausstattung und der Licht-Innovation “MULTIBEAM LED” werden wir noch einen gesonderten Technikartikel mit kleinem Video der Mitfahrt in einem Testwagen präsentieren. Es ist eine tolle Erfindung und zeigt beeindruckende Möglichkeiten um Nachtfahrten angenehmer und sicherer zu gestalten – der Weisheit letzter Schluss ist es jedoch sicherlich nicht.

Für Anregungen und Hinweise sind wir selbstverständlich immer zu haben.

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